Pro Pellet


Hier auszugsweise ein Querschnitt der Argumente des Chefplaners:

Nach seinen Ausführungen über die Wotan-Gruppe und dessen Geschäftsführer, Herrn Stephan Haack, erklärte der Chefplaner:

Im Rebesgrüner Industriegebiet sollen 120.000 Tonnen Pellets pro Jahr in erster Linie aus Nadelholz produziert werden und wenn der Markt es zulässt, auch aus einer Energiepflanze. "In Holz" gerechnet werden dafür 12.000 Hecktar Wald benötigt. Bei dem Einsatz der schnell nachwachsenden Energiepflanze, die jedoch erst nach 3 Jahren voll ertragsfähig ist, werden ca. 4.000 Hecktar benötigt, die nicht in Rebesgrün sondern im Umkreis von bis zu 200 km angebaut werden soll.

Für die Wärmeerzeugung wird Biomasse in Form von Grünschnitt, Pflegeschitt und Waldhackschnitzel verwendet.
Zitat: "... und es ist kein A1-Holz, geschweige denn A2, 3 oder 4. Es ist ausschließlich NAWARO." (Nachwachsender Rohstoff)
Bei Nichteinhaltung würde der NAWARO-Zuschuss für 20 Jahre gesperrt werden und ein jährlicher Schaden von 540.000 EUR entstehen.
Zitat: "Also es bleibt bei einem einwandfeien sauberen Material."

Die Wärmeerzeugung besteht aus 2 Anlagen mit je 10,4 MW Feuerungswärmeleistung. Mit 2 Turbinen wird 3,4 MW Strom erzeugt, der dem Energieversorger zur Verfügung gestellt wird.

Das Werk läuft 24 Stunden rund um die Uhr mit einer Produktionskapazität von 18 Tonnen/ Stunde.
LKW Verkehr findet von 6-22 Uhr statt.

Mit Holz:
Materialanlieferung 90 Kubikmeter/Std. (Walking-Floor-Fahrzeug)
90 Kubikmeter/Std. = 1 Fahrzeug

Mit der Energiepflanze Igniscum:
2,3 Fahrzeuge/Std. (Walking-Floor-Fahrzeug)

Wagonanlieferung alle 2,5 Tage ein Rangiervorgang

Versand der Ware 1,9 LKW/Std.

Die durchschnittliche Verkehrsbelastung beträgt also 1,9 - 4,1 LKW / Std. Es wird 2 Kamine mit 32 Meter Höhe und Silos mit 28 Meter Höhe geben. Die Gerüche verbleiben im Werk. Die Geruchshäufigkeit nach außerhalb des Werkes wird unter 10 Std pro Jahr erwartet. Die Fa. Wotan betreibt die Anlage selbst. Die Gesamtinvestition beträgt 37-39 Mio. Euro. Die Schallbelastung liegt 3,1 dB unter den zulässigen Werten der Emmissionsrichtlinien.